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Die gefährlichsten Börsenfallen - und wie man sie umgeht


Die gefährlichsten Börsenfallen - und wie man sie umgeht


2. kompett aktualisierte und überarbeitete Auflage

von: Uwe Lang

Fr. 26.90

Verlag: Campus Verlag
Format: EPUB
Veröffentl.: 13.08.2007
ISBN/EAN: 9783593403656
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 188

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Uwe Lang weiß aus jahrelanger Beobachtung: Die gefährlichsten Untiefen an der Börse sind nicht die Machenschaften von Betrügern oder Finanzhaien – es sind die ganz normalen, aber gut versteckten Fallen, die Privatanleger zum Straucheln bringen können.
Wer ist schon immun gegen die selbstbewussten Kursprognosen der Aktienanalysten? Wer ist vor dem Trieb gefeit, in der Herde mitzulaufen, wenn alle kaufen? Uwe Lang beschreibt anhand treffender Beispiele die 26 gefährlichsten Fallen, in die fortgeschrittene Anleger ebenso tappen können wie Börsenneulinge, und gibt grundlegende Ratschläge, wie man es besser machen kann.
Inhalt






Einleitung

Falle 1
Die Verwechslung von Analysten mit Hellsehern
Falle 2Die Gewinnschätzungen der Analysten
Falle 3Die Spekulation auf bestimmte Ereignisse
Falle 4Prognosen aufgrund von Statistiken
Falle 5Orientierung am Aktienindex
Falle 6Die eigene Psyche
Falle 7Der Herdentrieb
Falle 8Selbstüberschätzung
Falle 9Die Zahlen aus New York
Falle 10Vertrauen in die Investmentfonds
Falle 11Verlockende Zertifikate
Falle 12Die größere Hebelwirkung
Falle 13Aktienanleihen
Falle 14Hedgefonds
Falle 15Private Equity
Falle 16Die Lust am unnützen Wissen
Falle 17Information rund um die Uhr
Falle 18Nanotechnologie
Falle 19Ethische Investments
Falle 20Daytrading
Falle 21Fusionseuphorie
Falle 22Kursmanipulationen durch Großbanken
Falle 23Abgesprochene Hausse und Baisse?
Falle 24Neuemissionen
Falle 25Insidervergehen und Frontrunning
Falle 26Falschmeldungen im Internet

18?Ratschläge für Privatanleger zur Vermeidung der gefährlichsten Börsenfallen

Die wichtigsten Regeln zur Aktienauswahl und zum Timing

Erprobte Systeme für den Ein- und Ausstieg
Bewertung von Aktien und Aktienindizes im historischen Vergleich
Charts
Die Zinsmethode
Die Index-Frühindikatoren-Methode
Saisonale Schwankungen
Die Euro-Dollar-Methode
Schlusswort
Weiterführende Literatur
Verzeichnis der Diagramme
Register
Mehr vom Autor
»Uwe Lang unterscheidet sich wohltuend von den anderen in dieser Sparte, denn er erzählt keine unglaublichen Geschichten, sondern liefert fundiertes, nachprüfbares Material, aus dem er logisch einsichtige Schlüsse zieht.« WirtschaftsWoche
Achtung: Vermögen in Gefahr!
Uwe Lang, geb. 1943, evangelischer Pfarrer, seit 1993 im Ehrenamt, analysiert seit über 35 Jahren intensiv das Börsengeschehen und gilt dabei als einer der weitsichtigsten und solidesten Börsenbeobachter. Er veröffentlichte mehrere Aktienratgeber und ist Herausgeber der Börsensignale, einem der erfolgreichsten deutschen Börsenbriefe, dessen Analysen Monat für Monat Tausende von Anlegern vertrauen.
Einleitung






In den Jahren 1999 bis 2002 mussten viele Anleger, insbesondere die unerfahrenen unter ihnen, schlechte Erfahrungen machen. Nach den freundlichen Börsenjahren 2003 bis 2006 ist der Optimismus wieder zurückgekehrt. Den Neuen Markt, dessen Auswüchse ich in der im Jahr 2001 erschienenen ersten Auflage dieses Buches heftig kritisiert habe, gibt es nicht mehr. Scheinbar herrscht im Börsenhandel wieder Seriosität. Doch Anleger sind leider auch sehr vergesslich. Die Vorsicht nach schlimmen Erfahrungen hält ein paar Jahre an. Später kehren einige der alten Geister zurück. Was in den Jahren 2006 und 2007 in so manchen Fällen die Kurse nach oben trieb, waren im Grunde genommen irrelevante Ereignisse wie Fusionen und Übernahmegerüchte. Auch vor diesen Fallen habe ich in der ersten Auflage gewarnt.
Zunehmend besorgt registriere ich, dass die Anfragen an mich immer häufiger das Thema Hebelpapiere betreffen. Wie man es denn anstellen solle, um mithilfe von diesen Papieren sehr viel bessere Renditen als mit Aktien zu erzielen. Hebelpapiere, das sind zum Beispiel Optionsscheine, Mini-Futures (Knock-out-Zertifikate) oder gar große Indexfutures. Allen diesen Papieren ist gemeinsam, dass sie die Möglichkeit bieten, bei gleichem Kapitaleinsatz einen um ein Vielfaches höheren Gewinn als mit Aktien zu erzielen. Dass diese Möglichkeit ein so großes Interesse weckt, beruht auf der Annahme, die Börsenhausse setze sich nunmehr wieder unbegrenzt fort und man müsse sich als Anleger beeilen, sein Risiko zu erhöhen, um die bisher versäumten Kursgewinne nachzuholen.
Ungeachtet dessen, dass sich seit März 2003 die Werte der Aktienindizes verdreifacht haben, empfahlen führende Vermögensverwalter im Jahr 2006, verstärkt in Aktien einzusteigen. Die Renditen der Anleihen seien im Vergleich mit Aktien einfach zu schlecht. Warum entdeckten sie das so spät? In den Jahren 2003 und 2004, als die Anlage in Aktien in der Tat hochinteressant war, galt nur derjenige als seriöser Berater, der darauf hinwies, dass jeder Kursanstieg allenfalls eine "vorübergehende Reaktion in einem intakten Baissemarkt" sein könne. Jetzt, bei hohen Kursen, kommen wieder unzählige Kleinanleger an die Börse, die gehört haben, dass man durch Aktien doch wieder Geld verdienen könne. Spät kommen sie, doch sie kommen, und sie treiben mit ihren Käufen die Kurse nach oben. Früher wurde eine derartige Entwicklung als "Dienstmädchen-Hausse" oder "Lieschen-Müller-Hausse" bezeichnet. André Kostolany soll dazu einmal gesagt haben: "Mein lieber Freund, überlassen Sie die letzten 10 Prozent Kurspotenzial an der Börse den Dummen."
Die gefährlichsten Börsenfallen entstehen nicht durch Machenschaften von Betrügern und Finanzhaien, von denen der Privatanleger zweifelsohne umgarnt wird. Gefährlicher ist es, wenn Investoren sich von flüchtigen Stimmungen leiten lassen und den Ratschlägen und Empfehlungen in den Medien und von Bankberatern leichtgläubig folgen. Viele kaufen unbedarft, hören auf zu viele Informanten, folgen spontanen Gefühlsregungen. Oder sie überschätzen sich selbst und bilden sich ein, sie hätten die Börse "im Griff".
Sicher wird in diesem Buch auch von denen die Rede sein, die die Unerfahrenheit, Leichtgläubigkeit und den Optimismus der Anleger auszunutzen trachten. Aber nicht jede zweifelhafte Handlung kann mithilfe des Staatsanwalts verfolgt werden, selbst wenn sich beweisen ließe, was da zuungunsten des Kleinanlegers im Hintergrund an der Börse geschieht.
Börsenneulinge haben schon viel gelernt, wenn sie sich immer wieder vergegenwärtigen, dass kein noch so verlockendes Angebot, das sich ihnen bietet, dazu ersonnen wurde, damit sie viel Geld verdienen. Im Kern geht es vielmehr darum, dass andere Börsenteilnehmer, in der Regel die Banken, an den Anlagegeschäften verdienen.
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