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Orbitale Balance


Orbitale Balance

Raumlotsen Band 2
Raumlotsen, Band 2 1. Auflage

von: Carlos Rasch

CHF 10.00

Verlag: Edition Digital
Format: PDF
Veröffentl.: 13.09.2015
ISBN/EAN: 9783956554919
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 425

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Im Verlaufe des abenteuerlichen Geschehens in Band zwei bekommt es der Jungastronaut Jan mit einem geheimnisvollen Mann namens Puppmann zu tun. Verwilderte Roboter, die ihn für ein Gerät halten, das zu reparieren ist, machen ihm in »Hotel für Fabrikate« zu schaffen. Ferner setzen ihm Raumpiraten zu. Astronauten machen auch Urlaub, natürlich auf Erden. Doch selbst dort bleiben sie nicht von Abenteuern verschont. Als Cora sich auf einer Meeresfarm in der Karibik bräunt, muss sie aus heiterem Himmel eine Invasion von Kraken abwehren.
In »Aktion Meteoritenstopp« ist der Raketenfriedhof Umfeld für die beiden Handlungsorte Raumfahrtmuseum und dem Raumschiff der Piraten »Stern von Magreb« als Plätze der Versöhnung eines uralten über 2000 Jahre anhaltenden Völkerstreites. Das geschieht während eines unplanmäßigen Meteorfalls, bei dem zum Erstaunen der Menschheit der legendäre und hochverehrte Altraumfahrer Ben die Fronten wechselt, um Raumpiraten beizustehen, die Gold aus Mondbergwerken zur Erde schmuggeln. Was steckt hinter dieser Fahnenflucht gerade bei Bens letztem Einsatz im Auftrag der Raumflotte vor Ausmusterung ins Rentenalter?

INHALT:
Raumstation auf Taumelkurs
Handfester Streit im Drifter
Raumstation außer Kontrolle
Abwägungen zur Gefahrenlage
Roboter greifen ein
Orbitaler Dreiwinkel-Sprung
Düsenspringer entern NORDLICHT
Blasen an den Händen
Hotel für Fabrikate
Malheur mit dem Wassertank
Ein PROTZ im Anflug
Leitstrahl unbekannter Herkunft
Sezierung einer Zellule gefällig?
Dialog mit einer Horde von Robbis
Rettung durch einen Klecks Marmelade
Tödliche Heimkehr zur Erde
Sternensteiger kehren heim
Hitziges Rätselraten
Eine Klipperin von fernen Gestaden
Kein Empfangskomitee
Felsige Landschaft im Laderaum
Furcht vor Leere und Finsternis
Ogilvies Tod kam von Irdien
Quarantänebrecher auf Kurs Erde
Kampf gegen Kraken
Mit dem Sturm kamen die Kraken
SOS aus der Sargasso-See
Leibwache aus Tiefseepolypen
Bedrohlicher Besuch
Attacke auf die Flutventile
Fragegewitter der Journalisten
Pottwale kreisen Großboje ein
Mondmetall und Raumpiraten
Mondgold regnet auf’s Meer
Im Visier von Ermittlern
Münchhausens Junker Jörg von Zinnen
Drohung auf dem Monitor
Goldbarren als Belohnung
Die Chefs der Raumflotte beraten
Ein Idealist als Kronzeuge
Froschmänner und Delfine
Teufelsritt auf einem Boliden
Aktion Meteoritenstopp
Im Verlaufe des abenteuerlichen Geschehens in Band zwei bekommt es der Jungastronaut Jan mit einem geheimnisvollen Mann namens Puppmann zu tun. Verwilderte Roboter, die ihn für ein Gerät halten, das zu reparieren ist, machen ihm in »Hotel für Fabrikate« zu schaffen. Ferner setzen ihm Raumpiraten zu. Astronauten machen auch Urlaub, natürlich auf ...
Raumstation auf Taumelkurs
Handfester Streit im Drifter
Raumstation außer Kontrolle
Abwägungen zur Gefahrenlage
Roboter greifen ein
Orbitaler Dreiwinkel-Sprung
Düsenspringer entern NORDLICHT
Blasen an den Händen
Hotel für Fabrikate
Malheur mit dem Wassertank
Ein PROTZ im Anflug
Leitstrahl unbekannter Herkunft
Sezierung einer Zellule gefällig?
Dialog mit einer Horde von Robbis
Rettung durch einen Klecks Marmelade
Tödliche Heimkehr zur Erde
Sternensteiger kehren heim
Hitziges Rätselraten
Eine Klipperin von fernen Gestaden
Kein Empfangskomitee
Felsige Landschaft im Laderaum
Furcht vor Leere und Finsternis
Ogilvies Tod kam von Irdien
Quarantänebrecher auf Kurs Erde
Kampf gegen Kraken
Mit dem Sturm kamen die Kraken
SOS aus der Sargasso-See
Leibwache aus Tiefseepolypen
Bedrohlicher Besuch
Attacke auf die Flutventile
Fragegewitter der Journalisten
Pottwale kreisen Großboje ein
Mondmetall und Raumpiraten
Mondgold regnet auf’s Meer
Im Visier von Ermittlern
Münchhausens Junker Jörg von Zinnen
Drohung auf dem Monitor
Goldbarren als Belohnung
Die Chefs der Raumflotte beraten
Ein Idealist als Kronzeuge
Froschmänner und Delfine
Teufelsritt auf einem Boliden
Aktion Meteoritenstopp
Friedhof der Raumschiffe
MIR II als Museum im Großen Echofisch
Laserschüsse aus dem Van-Allen-Gürtel
Vergessen mitten im Meteoritensturm
Mit Raumpiraten auf Du und Du
Das weiße Kästchen vom Saturn
An Bord des »Sterns von Magreb«
Der Sultan von MAGREB ORBITALO
Carlos Rasch wurde am 6. April 1932 in Curitiba unweit von Sao Paulo und dem Kaffeehafen Santos im brasilianischen Hochland von Parana geboren. Seine Eltern, aus Ostpreußen und der Magdeburger Börde stammend, kehrten 1938 nach Deutschland zurück. Nach seiner Schulzeit in Ostpreußen lernte Rasch in Köthen Dreher, arbeitete aber schon ab 1951 in Berlin ais Reporter und Redakteur in einer Nachrichtenagentur. Er lebte seit 1963 in Falkensee, einem Ort nahe Berlin, ehe er 2000 nach Brieselang bei Nauen zog. Er hat drei Kinder und fünf Enkel.
Seit 1960 ist er schriftstellerisch tätig. In Deutschland und dem angrenzendem Ausland veröffentlichte er mehrere utopische Bücher, darunter auch Kinderbuchtexte, zusammen etwa 50 Auflagen mit 1,5 Millionen Exemplaren. Er hielt über 1 200 Lesungen in Schulen, Kindergärten, Jugendklubs und Buchhandlungen sowie in Gewerkschafts- und Stadtbibliotheken. Nach 1990 war Carlos Rasch für die Märkische Allgemeine Potsdam, einem Imprint der Frankfurter Allgemeinen, als fest eingestellter Redakteur tätig. Er verfasste über 3 000 Artikel, Porträts und Gerichtsberichte zu den Anpassungswehen Ostdeutschlands an die Bundesrepublik. Seit 1997 ist er Ruheständler.
Raschs wichtigste Titel sind die Bücher "Asteroidenjäger" (1961) mit 148 000, "Der blaue Planet" (1963) mit 260 000, "Krakentang" (1968) mit 110 000 und "Magma am Himmel" (1975) mit 80 000 Exemplaren. Hinzu kommen noch 1967 die beiden Kinderbücher "Mobbi Weißbauch" und 1988 "Der verlorene Glühstein". Die "Asteroidenjäger" waren auch Vorlage zum DEFA-Film "Signale - Ein Weltraumabenteuer" (Regie Kolditz), der noch 2001 in Minnesota (USA), in Bradford (England) und in Berlin Sondervorführungen erlebte. Das Fernsehen der DDR übertrug dem Autor 1973 mehrere Folgen der Serie "Raumlotsen", die dann aber wegen des hohen Modellaufwandes nicht in Produktion ging. Rasch hat diese Szenarien in sein vierbändiges Werk „RAUMLOTSEN“ einfließen lassen.
Jan beschäftigte sich indessen mit praktischen Fragen, nämlich mit der Handhabung der Konsolen und Pulte. »Ich komme nicht klar mit den vielen Änderungen hier im Steuerraum«, beklagte er sich. »Die meisten Pulte sind in letzter Zeit umgebaut, verbessert worden, provisorisch aber nur.« Er studierte Konstruktions- und Schaltpläne, die mit zahlreichen Hinweisen auf Überarbeitungen versehen waren. »Was die hier so alles im Kaltschlaf erfunden haben, ist genial«, stellte er bewundernd fest. »Zum Beispiel der Außenlaser: Seine Leistung ist enorm. Mit so einem Laser könnte ich von hier aus KAP ADIEU verdampfen und dem Mond einen Krater vertiefen. Über eine derart leistungsstarke, weitreichende Wirkung verfügt nicht einmal der Raumkreuzer BUMERANG, und der ist immerhin nagelneu«, berichtete er Cora. »Meteore können der STERNENSTEIGER kaum was anhaben. Ich lege mich demnächst auch mal für einige Zeit ins Kyrotron und meditiere. Dann werde ich bestimmt genauso ein As wie die hier«, fügte er ironisch hinzu.
Cora merkte daran, dass er sich gegenüber den technischen Verbesserungen im Steuerraum noch hilflos fühlte. Natürlich wusste sie, dass er diese Neuerungen nicht wirklich dem Kälteschlaf zuschrieb. Cora überlegte, ob die Unordnung im Steuerraum etwas damit zu tun hatte, dass die Besatzung in aller Hast einen Defekt behoben hatte, um den Anflug bis vor die Haustüre der Erde zu bewältigen. Die Beseitigung des betreffenden technischen Fehlers mochte gelungen sein. Doch dann war man vermutlich vom Ausbruch der Krankheit überrascht worden, deretwegen sie sich die Quarantäne selbst auferlegt hatten. Zum Aufräumen war keine Zeit mehr geblieben. Gab es überhaupt eine Krankheit, die derart schlagartig ausbrechen konnte wie in diesem Fall?
Jan war weiterhin rastlos. »Wie soll ich das schaffen, auf Luna zu landen, wenn ich nicht weiß, was passiert, sobald ich hier irgend eine Funktion aktiviere?«, beschwerte er sich erneut. »Wenn ich einige Monate Zeit hätte, würde ich eventuell herausfinden, wie alles funktioniert. Ich kann doch nicht einfach auf gut Glück handeln.«
»Experimente solltest du nicht machen«, warnte Cora. »Warte noch ein paar Stunden. Du brauchst die Unterstützung der Besatzung, zumindest Hinweise. Vielleicht bekommst du sie morgen schon.« Beim Aufräumen bemerkte Cora eine handgeschriebene Liste mit Dateinamen, die den Eindruck machten, als enthielten sie protokollartige Aufzeichnungen all jener Veränderungen, die im Statusregime der Raumschiffsteuerung und seiner sonstigen technischen Anlagen vorgenommen worden waren.
»Denen verpasse ich ein Disziplinarverfahren, wenn ich erst mal wieder auf der Erde bin«, räsonierte Jan. »Verantwortungslos, mich allein herumwursteln zu lassen. Am besten, ich gehe selbst auf die Suche nach der Besatzung.«
»Das lässt du bleiben«, widersprach ihm Cora energisch. »Wir müssen es ihnen überlassen, wann und wie sie uns begrüßen wollen. Es genügt, wenn Doktor Mahiro erst einmal Ogilvie behandelt. Dann werden wir unsere Arbeit fortsetzen je nach Situation.«
Jan sah sie verblüfft an. Seit wann stoppte Cora Initiativen? Das war gegen ihre bisherigen Gewohnheiten. »Das verstehe jemand anders. Ich nicht«, brummte er verdrossen.
»Im Augenblick geht es noch nicht um die Steuerbarkeit der STERNENSTEIGER durch dich oder das Einschwenken auf eine andere Parkbahn«, versuchte Cora ihm zu erklären. »Es geht jetzt erst um das Wohlbefinden der Besatzung. Betachte ihre Lage: Sie waren viele Jahre unterwegs und sind aufeinander eingeschworen. Das hier ist ihre Welt. Die Erde und die Menschen sind für sie nur eine Legende. Aber plötzlich erscheinen wir. Die Freude über unsere Ankunft hält sich in Grenzen, denn wir sind Fremdlinge, Eindringlinge, denen man nicht gleich um den Hals fällt; denen man schon als Gesunder misstraut, geschweige denn, wenn man nicht gesund ist. Das Verhalten von Menschen ist vielschichtig.«
»Dann haben wir bei ihnen die unterste Schicht erwischt«, spottete Jan.
»Wir müssen einfühlsam sein und rücksichtsvoll.«
»Da bin ich froh, dass ich es nur mit technischen Problemen zu tun habe. Die sind schon schwierig genug. Psychologie ist nicht mein Fall«, gab Jan gerne zu.
»Ich erwarte von dir nur etwas Geduld«, sagte Cora. »Mach deine Arbeit. Um alles andere kümmern Mahiro und ich mich.«
»Geduld kostet Zeit. Zeit können wir uns erst leisten, wenn wir auf eine Parkbahn geschwenkt sind und nicht, wenn wir auf einer Warteposition weit jenseits von Luna verharren müssen. Bis dahin brauche ich für die anstehenden Flugmanöver angesichts des ganzen Genialschlamassels, den ich hier vorgefunden habe, jede Hand und jeden erreichbaren Verstand aus der Besatzung .«

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