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Horst Friedrichs

Organisation Schwarzer Krake

Action Thriller





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Organisation Schwarzer Krake

Action Thriller von Horst Friedrichs

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

 

Cody, ein begeisterter Sportler an der High School, trainiert asiatische Kampfsportarten. Er lernt Aaron kennen, ein hochbegabtes Genie, der erstaunlicherweise aussieht wie sein Zwilling. Aufgrund einer Verwechslung wird Cody von der verbrecherischen Geheimorganisation "Schwarzer Krake" entführt. Also macht sich Aaron zu seiner Rettung auf, im Gepäck einige geniale technische Wundermittel.

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

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© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

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Kapitel 1: Der Doppelgänger

Auf der Zufahrt zum Freibad von Hackensack in New Jersey stauten sich die Autos.

Cody Jones sauste an ihnen vorbei. Die Reifen seines Giant Trinity C 0 sangen auf dem Asphalt. Bestimmt beneideten ihn die Insassen der Blechkisten darum, wie schnell er mit seinem Super-Fahrrad vorankam.

Es handelte sich um eine Roadracer, eine Profimaschine. Der aerodynamische Rahmen und die Gabeln waren speziell für ihn angefertigt worden.

Cody jagte in der Fahrbahnmitte dahin. Entgegenkommende Autofahrer scherten manchmal bis über die Mittellinie aus, als wollten sie ihn auf die Hörner nehmen. Dann war er jedes Mal gezwungen, Slalom zu fahren.

Wieder kam einer auf ihn zu, der ihn ärgern wollte. Ein Buick Park Avenue, so ein großer alter Schlitten.

Cody wich blitzschnell nach rechts aus, schoss zwischen zwei Stoßstangen hindurch auf den Bürgersteig zu und riss das Giant hoch. Sogleich ließ er einen rasanten 90-Grad-Schwenk nach links folgen, dann legte er einen Spurt auf der Bordsteinkante hin.

Drei Fahrzeuglängen weiter stieß er erneut durch eine Lücke zwischen zwei Autos zurück zur Fahrbahnmitte.

Diesmal kam er nur haarscharf davon.

Die vordere Stoßstange, die ihn fast gerammt hätte, gehörte zu einem Cabrio.

Gebrüll verfolgte ihn aus dem offenen viersitzigen Schlitten, einem Chrysler Sebring.

Die Kerle schüttelten die Fäuste hinter ihm her.

Der Typ auf dem Beifahrersitz sprang sogar auf und beugte sich über die Windschutzscheibe.

»Verdammter Angeber!«

»Verschwinde mit deinem Drecks-Drahtesel!«

»Nächstes Mal wirst du zerquetscht!«

Cody reagierte nicht darauf. Von seinem Vater hatte er gelernt, dass es keine Feigheit war, wenn man Wortattacken einfach überhörte.

Und umgekehrt wusste er aus seinen Kampfsportkursen, dass es keine Tapferkeit war, wenn man sich durch dumme Sprüche zu einem Angriff herausfordern ließ …


*


Cody erreichte den Fahrradplatz vor dem Schwimmbad, schloss das Giant gut ab und warf sich den Rucksack mit seinen Sachen über.

Es herrschte Hochbetrieb. Kinder kreischten, Jugendliche johlten und Wasser rauschte und klatschte dort, wo Rutschbahn und Sprungtürme lockten.

Alle wollten den schönen Sommertag genießen. Vielleicht war es einer der letzten in diesem Jahr, denn der September hatte begonnen und die Sommerferien gingen nächste Woche zu Ende.

Cody zeigte seine Jahreskarte vor und zog sich um.

Mit seinem Dad war er das letzte Mal im Schwimmbad gewesen und das war noch gar nicht so lange her. Mit ihm verstand er sich ganz ausgezeichnet.

Brandon Jones, Codys Vater, arbeitete auf der anderen Seite des Hudson River in New York City. Er war Polizei-Captain beim New York Police Department, dem berühmten NYPD, und gehörte einer Spezialeinheit an, die gemeinsam mit FBI-Agenten das organisierte Verbrechen bekämpfte. Ein echter Held, der schon oft sein Leben für Unschuldige und für das Gesetz riskiert hatte.

Manchmal bekam Cody direkt ein schlechtes Gewissen, weil er mehr an seinen Dad dachte als an seine Mom. Dabei war sie die liebste Mom der Welt und es gab kein Thema, über das man nicht mit ihr reden konnte.

Vielleicht lag es daran, dass sie viel mit Leuten zu tun hatte, denn sie war neben ihrem Job als Hausfrau auch noch Mitglied im Stadtrat von Hackensack.

Ja, Katherine Jones hatte einen guten Namen in ihrer Heimatstadt.

Cody suchte einen Platz für sein Handtuch und fand ihn auf einer Rasenanhöhe, einen Steinwurf vom großen Schwimmerbecken entfernt.

In seiner Nachbarschaft gackerten aufgeregte kleine Mädchen, die ihm immer wieder verstohlene Blicke zuwarfen. Aber da waren auch Mädchen in seinem Alter, die durchaus das Hinsehen wert waren.

Vor allem jedoch gab es viele Pärchen, die nichts anderes wollten als ihre Ruhe.

In all dem Lärm und dem Menschengewimmel brachten sie es fertig, nur füreinander da zu sein.

Einen Moment lang empfand Cody Wehmut. Er hatte schon seit einem halben Jahr keine Freundin mehr.

Alyssa hatte Schluss gemacht. Zuvor war er fast ein Jahr mit ihr gegangen.

Dann hatte sie ihm plötzlich vorgeworfen, in seinem Kopf wäre nur Platz für Sport. Eine ernsthafte Beziehung stehe nicht auf seinem Plan.

Okay, der größte Teil seiner Freizeit ging tatsächlich für Sport drauf, das musste er zugeben. Aber wenn man Quarterback im Football-Team der Highschool war, trug man eben auch Verantwortung.

»Wer Verpflichtungen eingeht, muss auch dazu stehen.« Das sagte Dad immer. Und er hatte verdammt Recht.

Cody konnte die Jungs in der Mannschaft nicht einfach im Stich lassen. Und auch gegenüber der Schule musste er zu seinem Wort stehen.

Dazu gehörte, dass er sich fit hielt, auch außerhalb der Saison und des regulären Football-Trainings. Cody widmete sich daher auch asiatischen Kampfsportarten wie Karate und dessen koreanischer Variante Taekwondo …

Auf einmal fielen ihm vier Typen auf, die unten auf dem Plattenweg vorbeistolzierten.

Einer, kurz und gedrungen, sah aus wie eine Karikatur des Rappers Ice Cube, mit Baseball-Cap und Bermudas. Er folgte einem großen Sonnyboy mit dunklem Lockenkopf, der anscheinend so was wie der Anführer der Typen war.

Mit ziemlich dummen Sprüchen versuchten sie, die Girls ringsum anzumachen. Die aber reagierten nicht auf das plumpe Geseiere.

Zwei weitere Kerle gehörten zu dem Trupp. Der eine war offensichtlich ein ganz besonderer Fan von Hamburgern und zuckersüßen Softdrinks und fiel auf durch seinen Schwabbelbauch und seinen watschelnden Gang.

Nummer vier war 'ne Bohnenstange. Cody fragte sich, warum solche Dürren stets im Schlepptau von besonders Dicken auftauchten. Aber das war schon bei Dick und Doof so gewesen.

Nun, das konnte Cody egal sein. Er hatte weder was gegen Bohnenstangen noch gegen Dicke. Man konnte sich sein Aussehen ja nicht immer aussuchen. Außerdem gab es einen Typen in seiner Clique, der war ein voll fetter Kloß, aber auch durch und durch ein echter Kumpel.

Was ihn an dieser Truppe so störte, war die Tatsache, dass er die vier Typen wiedererkannte.

Sie hatten noch vor zehn Minuten in einem offenen Chrysler Sebring gesessen – jenem Wagen, der ihn fast gerammt hatte und dessen Insassen sich so ungemein über ihn aufgeregt hatten.

Cody befürchtete, dass sie ihrerseits auch ihn bemerken und sich auf ihn stürzen würden.

Doch die Typen beglotzten viel lieber die Girls in den Bikinis.

So marschierten sie an Cody vorbei, ohne von ihm Notiz zu nehmen.

Der Nachbarhügel war ihr Ziel, obwohl dort schon alles voll war. Dreist marschierten sie über fremde Decken und Tücher. Es interessierte sie nicht, wenn die Eigentümer sich beschwerten, und keiner wagte es, sich die vier Kerle vorzunehmen.

Sie steuerten auf einen Typ zu, der ganz oben auf dem Erdbuckel hockte.

Als Cody den Jungen sah, klappte ihm die Kinnlade nach unten.

Er traute seinen Augen nicht.

Dort drüben, oben auf dem Nachbarhügel, saß er selbst.

Er ― Cody Jones!


*


So sah es jedenfalls aus.

Der Junge dort hätte glatt Codys Zwillingsbruder sein können.

Nur bei ganz genauem Hinsehen bemerkte man winzige Unterschiede. Er schien keiner zu sein, der jeden Tag Stunden auf dem Spielfeld oder in einer Sporthalle zubrachte. Er war eher ein Jogging-Typ, der sich fit halten musste, weil er die meiste Zeit am Computer hockte.

Erst als sich die Kerle aus dem Chrysler vor ihm aufbauten, erkannte Cody, dass sein Doppelgänger nicht allein war. Neben ihm saß ein schwarzhaariges Mädchen, das man einfach nur als Schönheit bezeichnen konnte.

Cody fiel auf, dass sein Doppelgänger und das Mädchen aber Abstand voneinander hielten. Sie saßen nicht aneinandergeschmiegt wie die übrigen Pärchen auf der Liegewiese.

Cody konnte ihr Verhalten jedoch nicht weiter ergründen, denn in diesem Moment fingen die Chrysler-Typen an zu pöbeln.

Wegen des Lärms im Freibad konnte Cody nicht hören, was sie von sich gaben. Doch dass es keine Nettigkeiten waren, konnte er an den Gesichtern seines Doppelgängers und des schwarzhaarigen Mädchens ablesen.

Niemand in der Umgebung schien was mitzubekommen. Alle taten plötzlich so, als wären sie so sehr in ihre Gespräche vertieft, dass sie die Welt um sich herum total vergessen hatten. Andere versenkten sich in ihre Bücher und wieder anderen fiel plötzlich ein, dass sie sich dringend mal wieder im Schwimmerbecken abkühlen mussten.

Plötzlich wurde es ernst.

Der Anführer der Typen, der Knülch mit dem Lockenhaar, beugte sich blitzschnell vor und versetzte Codys Doppelgänger einen Stoß gegen die Brust. Der Junge konnte sich gerade noch halten, sonst wäre er auf dem Rücken gelandet.

Da endlich begriff Cody, was ablief.

Die Mistkerle hielten seinen Doppelgänger für ihn!

Sie glaubten, dass der Junge dort drüben derjenige war, der mit seinem Roadracer vor ihnen herumgekurvt war.

Verdammt, seinetwegen waren sein »Zwilling« und die Schwarzhaarige in Schwierigkeiten geraten.

Der Gedrungene mit der Baseball-Cap und den Bermudas bückte sich ebenfalls – und handelte sich eine gepfefferte Ohrfeige ein. Das Klatschen war trotz des Lärms deutlich zu hören.

Er musste versucht haben, das Girl zu betatschen. Und sie hatte dem Typ ein ordentliches Ding verpasst.

Ihr Begleiter nahm sich an ihrem Mut ein Beispiel.

Er stand auf, wollte die Kerle verscheuchen.

Im nächsten Moment saß Codys Doppelgänger wieder.

Natürlich nicht freiwillig. Er hatte erneut einen derben Stoß erhalten.

Er riss den Mund auf und schrie etwas. Seiner hübschen Begleiterin gelang es nicht, ihn zu beruhigen. Wahrscheinlich versuchte sie, ihm klarzumachen, dass es keinen Sinn hatte, sich mit dieser Übermacht anzulegen.

Der Dicke watschelte ein Stück nach vorn und versetzte dem Zwilling einen Fußtritt. Diesmal landete der Junge auf dem Rücken.

Da sprang die Schwarzhaarige zornig auf und schrie ihrerseits die Angreifer an.

Aber auch sie erhielt einen Stoß und fiel zu Boden.

Cody platzte der Kragen.

Mit einem federnden Satz war er auf den Beinen und lief hinüber. Doch auf den letzten Yards schaltete er herunter und ging gemächlich auf sie zu.

»Aaron hat euch nichts getan!«, schrie das Mädchen gerade. »Also lasst uns gefälligst ins Ruhe!«

Der Dürre äffte sie nach, indem er seine Stimme künstlich fisteln ließ: »Aaron hat euch nichts getan! Also lasst uns gefälligst ins Ruhe! Bää-hääh!«

Seine Kumpane grölten vor Heiterkeit.

Aaron heißt er also, dachte Cody, während sein Doppelgänger den zweiten Fußtritt kassierte.

Cody war im selben Moment zur Stelle. Und blitzschnell griff er zu. Mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand bekam er das Ohrläppchen des Dicken zu fassen und drehte die Finger leicht.

Der Dicke quiekte und kreischte wie ein Ferkel vor der Fütterung.

Cody zog ihm am Ohr vor den anderen weg.

Schon nach wenigen Schritten bemerkte der übergewichtige Typ, dass es ihm besser ging, wenn er sich nicht sträubte. Also watschelte er willig neben Cody her, wie ein Schoßhündchen.

Von staunenden Blicken begleitet, dirigierte Cody den Dicken zu dem Weg hinunter, der zum Ausgang führte. Dort, in der Nähe, saß der Schwimmmeister in seinem Glashaus. Bislang waren aber weder er noch seine beiden Gehilfen auf das Geschehen aufmerksam geworden.

Cody schaffte gerade mal die zehn Yards bis zum Weg, dann reagierten Lockenhaar und die beiden anderen.

»Halt, stehenbleiben!«, schrie Locke.

Cody gehorchte, doch er dachte nicht daran, das Ohr des Dicken loszulassen. Er drehte sich um ― und ihm stockte der Atem.

Der Gedrungene und der Dürre hatten Aaron an den Oberarmen gepackt und führten ihn auf Cody und seinen Gefangenen zu. Locke spazierte vorneweg und grinste siegesgewiss.

»Sofort loslassen!«, kommandierte er, als sie auf dem Weg ankamen. »Oder deinem Ebenbild geht es schlecht!«

Cody und Aaron starrten sich an. Und auch Aaron war offensichtlich total von den Socken.

Aus der Nähe betrachtet war ihre Ähnlichkeit noch viel größer und beeindruckender.

Auch die vier Unruhestifter hatten inzwischen begriffen, welchem Irrtum sie aufgesessen waren.

Cody sah, dass das schwarzhaarige Girl auf der Anhöhe geblieben war. Jedoch war das Mädchen im Bikini nicht tatenlos geblieben. Die Kleine hatte ihr Handy am Ohr und redete, wobei sie aufgeregt mit der linken Hand gestikulierte.

Klar, dass sie die Polizei anrief. Denn der Schwimmmeister und seine Gehilfen ließen sich nach wie vor nicht blicken.

Cody dachte nicht im Traum daran, die Anweisung des Anführers zu befolgen. Er beachtete den Kerl nicht einmal. Stattdessen hielt er den Dicken weiterhin am Ohr fest und sagte zu seinem Doppelgänger:

»Sieht so aus, als konnten uns diese Schwachmaten nicht auseinanderhalten. Ich heiße übrigen Cody Jones.«

»Aaron Howell«, antwortete sein Gegenüber gequält. Trotzdem war ihm anzusehen, wie sehr er über die Ähnlichkeit mit Cody verblüfft war.

Cody nickte. »Die Typen hatten es auf mich abgesehen ― weil sie neidisch auf meinen Roadracer sind, weißt du? Ich stehe also in deiner Schuld, Aaron. Verlass dich drauf, ich bringe die Sache in Ordnung.«

Sofort wollten sie sich auf ihn stürzen – alle drei auf einmal.

Es war, als würden seine Beinmuskeln explodieren. Er katapultierte sich vorwärts, stieg dabei empor und streckte das rechte Bein im Sprung.

Die ungeheure Wucht des Treffers schleuderte Locke zurück. Er japste nach Luft, brachte nicht mal einen Schrei heraus.

Locke flog als menschliches Geschoss auf ihn zu und mähte ihn nieder.

Aaron versuchte sich von dem Dürren loszureißen.

Deshalb gelang es dem Dürren, sich an ihm festzuklammern wie eine Klette.

Als der Dürre quer über ihnen landete, ergaben sie sich in ihr Schicksal und streckten sich.

»Alles fit?«, fragte er seinen Doppelgänger.

»Das siehst du falsch«, erwiderte Cody. »Ich wars ja, der dich in diese Lage gebracht hat.«

»Richtig. Und darum war es meine Pflicht, dir gegen diesen Burschen beizustehen.« Cody blickte über Aarons Schulter hinweg. »Da kommt übrigens deine Freundin.«

»Sondern?«

Cody war etwas verwundert. Er hatte die beiden noch nie in seinem Heimatstädtchen gesehen und deshalb frage er leicht erstaunt: »In Hackensack?«

Cody musterte ihn misstrauisch. Nahm ihn der Bursche etwa auf den Arm? »Ich gehe hier zur Highschool, aber euch beide habe ich noch nie dort gesehen.«

»Klingt ja voll geheimnisvoll«, sagte Cody.

Während sie auf die beiden Jungen zutrat, musterte sie deren Gesichtszüge, fasziniert von deren Ähnlichkeit.

»Danielle«, wiederholte Cody. »Klingt ja wirklich toll.«



Der Einsatzleiter, ein Sergeant, wies seine Kollegen an, die vier Stöhnenden einzusammeln und an die frische Luft zu setzen.

Für ihn war nämlich klar, dass der Junge nicht mit dem Ärger angefangen hatte. Dafür kannte er Cody zu gut.

»Was ist hier los?«, fragte George Farrow. »Eine Familienzusammenführung? Verschollener Zwillingsbruder kehrt zum Ort seiner Geburt zurück?«

»Die Kerle hatten es eigentlich auf mich abgesehen«, schloss er.

»Ich weiß«, antwortete Cody. »Soll nicht wieder vorkommen.«

»Das verstehe ich, Sir.«

»Müssen wir mit ins Revier?«, fragte Cody.

Er zückte einen Notizblock und zupfte einen Kugelschreiber aus seiner Hemdtasche.

»Wir haben dieselbe Adresse«, antwortete Danielle.

George Farrow hob überrascht die Augenbrauen.

So, wie er das Wort »Villa« betonte, klang es geheimnisvoll. Als würde es mit dieser Villa etwas Besonderes auf sich haben.